March 29, 2007

... und satt sein, weil man etwas Schönes gehört hat und Wörter essen und es sich schmecken lassen und spüren, wie gut das tut.
Es gibt auch kein Zertifikat für Leute, die besonders viele schöne Wörter benutzen.
Man sammelt die auch nicht und man stolpert nicht darüber, weil die ja fast nirgends herumliegen. Man benützt sie einfach nicht und ganz am Anfang war das Wort.
"Können Sie mir sagen, woran man denken kann?"
Nope.
An den Sommer vielleicht. Den Winter. Kommt ganz darauf an, was man lieber mag. Ich mag die Blumen und das barfuss laufen, wegen der Bodenständigkeit und ich mag den Geruch von Gras und ich mag die Kälte nicht.
"Ja, auch nur die Natur. Können Sie mir sagen, woran man vielleicht noch denken kann?"
Nope.
Denken an sich ist anstrengend. Manchmal ist da Physik und Chemie und Mathe und so dabei, z.B. wenn man wie ein Freund von mir gerne an Paralleluniversen denkt. Weshalb denkt man denn an Paralleluniversen, das denke ich mir dabei.

1 comment:

Soeren said...

Sehr philosphisch. "Was sind Paralleluniversen?", frage ich mich. Ist das so etwas wie eine gespaltene Persönlichkeit?! :-)